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Der
römische Gott Mars wird weitgehend dem griechischen Gott
Ares gleichgesetzt, der ebenfalls als Kriegsgott verehrt wurde,
doch im Gegensatz zu Ares, der bei den Griechen sehr unbeliebt
war, hatte Mars bei den Römern eine viel größere
Bedeutung, was wohl auch zum Großteil zurückzuführen
war, dass die Römer viele Kriege führten, um ihr
großes römisches Imperium zu erweitern und somit
eben dieser Kriegsgott sehr wichtig für sie war.
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Eltern war das oberste Götterpaar Juno und Jupiter, aber
in manchen Versionen heißt es auch, seine Zeugung wäre
wundersam gewesen, da seine Mutter Juno ihn durch den Kontakt
mit einer Orchidee empfangen habe.
Seine Geliebte (oder auch in manchen Versionen: Gattin) ist
die Liebesgöttin Venus.
Gemeinsam mit Jupiter und Quirinus, der nach und nach an Bedeutung
verlor, bildete er das Göttertrias, das die oberste Göttereinheit
darstellte.
Die Göttin Minerva, die als Kriegsgöttin und Göttin
der Weisheit galt, war oftmals seine Gegenspielerin. Während
Mars seine Kriegskunst mit Kraft ausübte, war Minerva
eine Meisterin der strategischen Kriegskunst.
Mit der Vestalin Rhea Silvia zeugte er die Zwillinge Romulus
und Remus, die in der Mythologie als Gründer der Stadt
Rom gelten, und Mars wurde dadurch vielfach als Stammhalter
und Schutzherr Roms angesehen.
Als symbolischen Schutz für Rom sandte er einen Schild
vom Himmel, der mehrfach dupliziert wurde, um so einen Raub
des Originals zu verhindern.
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